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Bar Übersee - Göhren

Stahl–Glas–Konstruktion für Fenster, Bar–Regal

Eine Verglasung für eine Strandbar war die Aufgabe, eine weitgehend ungestörte Verbindung zwischen Innen- und Aussenraum. So bieten die raumhohen festen Glasflächen einen ungestörten Blick auf den Horizont, während der Raum im Bereich vor der Bar durchgängig geöffnet werden kann – ohne störende Stüzen.

Ein Bar-Regal war gesucht, eines mit Signalwirkung, eines, das die Bar als solche charakterisiert und unverwechselbar macht – einfach muss es sein, dem Inhalt nicht die Show stehlen, denn „innere Werte“ haben Ausstrahlung – die gilt es zu unterstreichen. Wir sind ein Metallbauunternehmen, warum also nicht ein Regal aus Aluminiumblech? In der Umsetzung zeigt es sich filigran und unaufdringlich. Der Barbesitzer entschied sich für eine kühle Farbe, kühl wie das Meer, das sich gleich hinter der raumhohen Verglasung andeutet. Die „inneren Werte“, Flaschen in unterschiedlich schimmernden und strahlenden Farben, warm hinterleuchtet, geben der Bar ihr feuriges Gesicht. Das Regal funktioniert nach dem Baukastenprinzip, d.h. es setzt sich aus Bausteinen, aus einzelnen Modulen, zusammen. Die einzelnen Komponenten lassen sich dabei unterschiedlich zu einem Ganzen kombinieren – festgelegt ist die prinzipielle Form und Funktion der Einzelteile und das Konstruktionsprinzip. Variabel sind Paramter wie Höhe, Breite, Tiefe – mit Hinterleuchtung oder ohne – als Regal oder Sideboard – gerade oder über Eck. So bleibt die individuelle Anpassung an unterschiedliche Raumsituationen und Nutzungsvarianten möglich. Genau genommen also ein Herstellerbaukasten, denn die Modularität konzentriert sich auf den Planungsprozess.

Planungszeitraum: 03‘2000 und 02‘2005 Bauherr: Rüdiger Börst Entwurf, Bauleitung: flz Stahl-und Metallbau Lauterbach und Rüdiger Börst Genehmigungsstatik: Ingenieurbüro Höhne, Bergen/Rügen