Entwicklung & Innovation

Freiformflächen in Stahl


 

Ozeaneum Stralsund I Freiformflächen in Stahl

 

Zeitraum: 2005 – 2008
Adresse: Hafenstrasse 11, 18439 Stralsund
Bauherr: Deutsches Meeresmuseum, Katharinenberg 14-20, 18439 Stralsund
Entwurf und Planung: Behnisch Architekten Partnerschaft mbB, Rotebühlstraße 163 A , 70197 Stuttgart
Bauleitung: ARGE Ozeaneum Stralsund
Genehmigungsstatik: DR. ZAUFT Ingenieurgesellschaft für Bauwesen mbH, Glasmeisterstraße 5+7, 14482 Potsdam
Ausführungsstatik: Ingenieur-Büro Höhne GmbH & Co.KG, Joachimberg 4, 18528 Bergen auf Rügen
Werkplanung: flz I Stahl- und Metallbau Lauterbach GmbH, Vilmnitzer Weg, 18581 Putbus

 
Ohne Zweifel ist der Neubau am Hafen der Hansestadt Stralsund eines der bedeutendsten Beispiele moderner Architektur in Deutschland. Für die Erweiterung des Meeresmuseums, dessen Ausstellungsräume sich inmitten der historischen Innenstadt in einem Kloster befinden und am bestehenden Standort nicht erweitert werden konnten, war 2002 ein internationaler Wettbewerb ausgeschrieben worden. … Den ersten Platz erzielte der visionäre Entwurf der beiden Architekten Elke Reichel und Peter Schleier des Stuttgarter Büros Behnisch Architekten. Die vier amorphen Baukörper mit ihren markanten weißen Fassaden – an im Wind flatternde Segel erinnernd – sollen am Strand liegende Steine symbolisieren, die vom Meerwasser umspült werden. Das sich diese Fassaden so leicht und fließend um das Ozeaneum schlingen können, ist der Rüganer Firma flz und der Vision ihres Geschäftsführers Martin Hurtienne zu verdanken. Die Fassade des Ozeaneums gilt als ingenieurtechnische Meisterleistung des Lauterbacher Unternehmens. Seit der Beteiligung am neuen Wahrzeichen Stralsunds wird die Firma weltweit zur Umsetzung der Ideen hochkarätiger Architekten herangezogen. Martin Hurtienne: „Wenn gestalterisch stark auffallende und prägende Bauteile zum Einsatz kommen, sind wir gefragt. Manchmal auch dort, wo andere aufgeben.“

Text aus: Moderne Architektur – Entdeckungen an der Ostsee, Alexander Rudolph, Hinstorff Verlag, 2015

 
 

 
 

 
Weitere Abbildungen vom Bau siehe Projektseite.