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Hochschule für nachhaltige Entwicklung I Eberswalde 2002 ff


 

Neubau Lehrgebäude I Werkstatt und Labor I Labortüren

 

Zeitraum: 2002 ff
Ort / Adresse: Alfred-Möller-Straße, 16225 Eberswalde
Bauherr: Landesbauamt Bernau, Fritz-Heckert-Straße 1, 16321 Bernau
Entwurf und Planung: Architekt BDA Rüdiger Sudau, Bornaische Straße 6, 04277 Leipzig
Bauleitung: Architekt BDA Rüdiger Sudau, Bornaische Straße 6, 04277 Leipzig
Ausführungsstatik: Ingenieur-Büro Höhne GmbH & Co.KG, Joachimberg 4, 18528 Bergen auf Rügen
Werkplanung: flz I Stahl- und Metallbau Lauterbach GmbH, Vilmnitzer Weg, 18581 Putbus

 
Mit dem Thema „Labor, Technik, Wissenschaft“ verbindet man für gewöhnlich eine sachliche, auf das Wesentliche reduzierte Architektur. In diesem Sinne zeigt sich der Fachbereich Holztechnik der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde in asketischer Ästhetik. Sichtbetonwände in präziser Orthogonalität. Ein gleichmäßiger Rapport raumhoher Türnischen. Darin, dezent zurückgezogen, einfache, klar strukturierte Stahltüren. Diese archaische Darbietung stellte uns mit der Herstellung und Montage der Türen vor die Aufgabe ebenso kompromissloser Präzison. Können beim Einbau von Türen kleinere Ungenauigkeiten des Rohbaus im Normalfall über das Türfutter ausgeglichen werden, so war hier Einzelanfertigung gefragt: Jede Tür hatte exakt dem Maß ihrer Nische zu entsprechen, Anpassung vor Ort – nicht möglich. Jede Tür gleicht der nächsten, und doch ist jede ein Unikat.
 
 

Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde I Labortüren