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Deutsches Meeresmuseum I Stralsund 2003 ff

Foto: flz-Lauterbach

 

Holz-Riegel-Fassadenkonstruktion

 

Zeitraum: 2003 ff
Ort / Adresse: Deutsches Meeresmuseum Stralsund, Katharinenberg 14/20, 18439 Stralsund
Bauherr: Deutsches Meeresmuseum Stralsund, Katharinenberg 14/20, 18439 Stralsund
Entwurf und Planung: Stefan Fassbender, Bürogemeinschaft freier Architekten, Mühlenstraße 33, 18439 Stralsund
Bauleitung: Stefan Fassbender, Bürogemeinschaft freier Architekten, Mühlenstraße 33, 18439 Stralsund
Genehmigungsstatik: Ingenieurbüro Richter & Partner, Mehringplatz 9, 10969 Berlin
Ausführungsstatik: Ingenieur-Büro Höhne GmbH & Co.KG, Joachimberg 4, 18528 Bergen auf Rügen
Ingenieurgesellschaft mbH Ludwig & Weiler, Morellstraße 24a, 86159 Augsburg
Werkplanung: IB-Westphal Ingenieurbüro, Carl-Heydemann-Ring 55, 18437 Stralsund

 
Das architektonische Konzept des Deutschen Meeresmuseums ist eine verglaste Halle, deren Überdachung wie ein Tisch auf vier Stützen steht. Nur diese vier Punkte durchdringen den empfindlichen Unterbau, der ansonsten völlig unbelastet bleibt. Die vertikale Außenhaut hängt – eben wie eine Tischdecke – von der Dachkonstruktion herab. Einfach im Grundgedanken, bringt diese Konstruktion viele interessante und ungewohnte Probleme und Lösungen im Detail mit sich. Komplizierte Verformungsabläufe der Gesamtkonstruktion als Überlagerung von jahreszeitlichen Verformungs- und Alterungsprozessen des Bauwerks bestimmen die Ausformung der stählernen Hängestützen im Detail. Die in waagerechten Schichten organisierte Verglasung wird von hölzernen Pfetten gehalten und kommt ohne senkrechte Fugenprofile aus, was dem Rundblick zugute kommt. Resultat ist eine räumliche Verkettung von Innen und Außen – die Schildkröten kommunizieren mit den Besuchern, und die gotische Backsteinarchitektur wirkt in das Innere des Neubaus hinein.
 
 

Fotos: flz-Lauterbach

 
 

Foto: flz-Lauterbach